Der Palast von Kubilaï Khan

Publié le 16 mai 2022

In diesem Jahr verwandelt sich der große Heizraum zum majestätischen Palast des mongolischen Kaisers Kubilaï Kahn, der über China herrschte. Wandeln Sie auf den Spuren von Marco Polo, der vor über 700 Jahren als berühmtester Europäer diesen Palast besuchte. Marco Polo beschreibt diesen Ort in seinem Werk „Das Buch der Wunder“ detailliert. In diesem Werk erfährt man außerdem, dass er zwanzig Jahre lang Botschafter des mongolischen Herrschers gewesen ist.  Ein legendärer Ort, zwischen Mythen und Wirklichkeit.

Mongolische Bräuche und chinesische Kulturen werden in den Park von Wesserling gebracht. Der Palast des Kaisers, welcher im großen Heizraum wiedererschaffen wird, nimmt Sie mit auf eine einmalige Reise in das Herz von weitentfernten orientalischen Regionen.

► Die Glaswand und die mongolischen Ebenen

Die Stadt Shangdu erhob sich im Herzen des weiten Flachlandes der aktuellen inneren Mongolei. Sie werden Fotografien von mongolischen Ebenen, sowie ein Foto, welches im Nationalpark von Bogd Khan Uul von Eléa Boënnec aufgenommen wurde, aber auch eine traditionell eingerichtete Jurte bestaunen können. 

► Das Viertel der Frauen

Sie werden erstaunt sein, ein antikes chinesisches Bett aus geschnitztem Holz und mit Alkoven aus dem neunzehnten Jahrhundert entdecken zu können. Diese chinesischen Zimmer waren in der Regel mit zwei Stühlen und einem zentralen Tisch eingerichtet: man servierte hier Tee, Wein oder Essen. Die Konstruktion dieses Bettes ist faszinierend, da keine einzige Schraube oder Kleber verwendet wurden. Es werden Ihnen wunderbare geschnitzte Details mit starker historischer Bedeutung dargeboten.

Das kleine chinesische Theater

Kennen Sie die Geschichte des ersten chinesischen Operntheaters? Das zaju ist eine Kunst, die mit dem chinesischen Kaiser in Verbindung gebracht wird. Es besteht aus Frequenzen vorgetragener Poesie, Tanz, Gesang und Pantomime. Um diese Kunst kennenzulernen, bieten wir Ihnen an, diese Erfahrung dank eines Filmes, welcher auf wundersame Weise im großen Zeitalter des chinesischen Stummfilms in den zwanziger Jahren erhalten geblieben ist, zu machen. Es heißt die Rose von Pushui und ist eine Anpassung des berühmten Zaju-Theaterstücks (杂剧) von Wang Shifu (王实甫), welcher ein Stückeschreiber der Yuan-Dynastie gewesen ist.  

►  Die spirituelle Spur

Kommen Sie und entdecken Sie einen Stupa, welches eines der essentiellsten Gebäude des buddhistischen Kultes gewesen ist. Erblicken Sie außerdem Gebetsmühlen und versuchen Sie sich an den buddhistischen Riten, indem Sie die Räder drehen und sich um das Stupa bewegen.

► Reiseandenken: Die Erfindung der Papierwährung und die Entdeckung der Kohle

Marco Polo bezeugt erste Spuren der Nutzung von Kohle als Brennstoff in China. Er beschreibt außerdem die Herstellung von einer Papierwährung, die Vorfahrin unserer heutigen Scheine. Dieser hilfreiche Bericht für die Geschichte dieser Zeit ist im großen Heizkeller zu finden.

► Kalligraphie

Die drei Kalligraphien zeigen mit Stolz die Schrift der Yuan-Dynastie, welche von Kubilaï Khan erfunden wurde. Er sah die Schrift als eine Form von Souveränität im kulturellen Bereich an und setzte den tibetanischen Lama Phagba ein, um eine neue Schrift zu bilden, welche angepasster an die mongolische Sprache sein sollte. Das Alphabet Phagba, welches wegen seiner Form auch „die quadratische Schrift“ genannt wird, wurde schnell im gesamten Empirium der Yuan verwendet.  Sie wurde außerdem auf einer neuen Währung aus Papier, dem Vorreiter unserer heutigen Scheine benutzt.

Es erwarten Sie noch weitere Überraschungen, wie Vogelkäfige oder den exotischen Garten, der  Sie auf eine Rundreise in weit entfernte und mystische Gegenden begleitet.


Vorgestellte Künstler: Eléa Boënnec, Tamir Samandbadraa Purev, Chenhua Marilier Mi, Mathilde Binder, Wolf – Florilège, Hicham Chahidi und Tibet Bleu